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A Working Paper (Bericht in englischer Sprache)
Henley, Robert, Biel, 2005
Die Nutzung von Sport als Methode, Kinder und Jugendliche zu unterstützen, welche infolge einer Katastrophe ein Trauma erlitten haben, ist eine neue Anwendung im Bereich Sport und Entwicklung. Bisher gibt es keine empirischen Daten, die belegen, dass diese Programme tatsächlich effektiv sind.
Das Ziel dieses Berichts ist es also, mögliche theoretische Grundlagen und praktische Methoden, die von psychosozialen Sportprogrammen verwendet werden um Kindern zu helfen, welche durch Katastrophen traumatisiert wurden, zu überprüfen.
Dazu soll die existierende Forschung und Dokumentation im Bereich der psychosozialen Sportintervention mit traumatisierten Jugendlichen untersucht werden. Daraus sollen dann Beispiele abgeleitet werden für die gegenwärtig aktiven Programme im Feld. Sport und Spiel Aktivitäten sind kulturell wesentlich und natürlich, sie können nach einer Katastrophe eine stabilisierende Wirkung auf Individuen und Gemeinschaften haben. Sport und Spiel Aktivitäten aktivieren angeborene Kräfte welche in Zeiten extremen Stresses auf natürliche Weise Individuen stärken, heilen und stützen können.
Ein Schlüsselfunktion kommt den Coaches zu: Wie Sport und Spiel als psychosoziale Intervention genutzt wird und mit welchen Methoden die Coaches ausgebildet werden, haben Einfluss auf die Effektivität des implementierten Programms. Wichtig ist nun, aktive Feldforschung zu betreiben um herauszufinden und mitzuteilen, was in den Programmen funktioniert. Dies soll mit anderen Fachleuten geteilt werden um ein gemeinsames Wissen zu entwickeln.
Die Resultate dieses Projekts stützen, was viele schon bisher als wahr betrachtet haben: Sport und Spiel sind tatsächlich effektive Methoden um Kinder und Jugendliche in der Überwindung von Traumas nach Katastrophen zu unterstützen. 
Download der Publikation (pdf, 299KB)
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