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Migration und kulturelle Vielfalt prägen alle Bereiche unseres
Lebens und sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Sie bergen
ein grosses Potenzial für die Entwicklung unserer Gesellschaft, stellen
uns aber auch jeden Tag vor neue Herausforderungen. Das 'Fremde’
fasziniert und irritiert zugleich. Andere Lebens- und Umgangsformen,
unbekannte Sprachen, Religionen, Ansichten und Werte können befremden
und beängstigen, das kulturelle, soziale und politische Umfeld aber
auch bereichern und beleben. Verunsicherung und Vorurteile führen
häufig zur sozialen Abschottung, zum Ausschluss und zur Diskriminierung
von Individuen und Gruppen. Sich dem Fremden und Unbekannten zu öffnen
und einen Dialog über Differenzen und Gemeinsamkeiten zu führen ist die
schwierigere, aber konstruktivere Alternative, die das respektvolle
Zusammenleben von Menschen ermöglicht.
Diesen Dialog gilt es in allen Bereichen der Gesellschaft zu führen: in
der Politik und in Unternehmen, wie auch in der Schule und in der
Nachbarschaft. Um ihn zu ermöglichen, müssen Instrumente und Anreize
geschaffen werden, mit welchen der Gedanken- und Informationsaustausch
zwischen verschiedenen Gruppen der Gesellschaft, sowie die
Auseinandersetzung mit der existierenden Pluralität angeregt und
gefördert werden.
Theorie in die Praxis umsetzen
Die SAD steht an der Schnittstelle der wissenschaftlichen Reflexion
und der praktischen Umsetzung des interkulturellen Dialogs. Die
Themenschwerpunkte sind soziale Integration und interkulturelle
Begegnungen. Integration bedeutet dabei die gemeinsame und konstruktive
Gestaltung des Zusammenlebens in einer pluralistischen Gesellschaft,
sowie die Beteiligung aller Betroffenen an diesem Prozess. In Studien,
Evaluationen, Sensibilisierungs- und Bildungsprojekten erarbeitet und
vermittelt sie wichtige Erkenntnisse zu diesen Themen. Zudem schafft
sie mit der Durchführung von interkulturellen Kolloquien und Foren eine
Austausch- und Informationsplattform für verschiedene Bereiche und
Gruppen der Gesellschaft.
Die Aktivitäten der SAD im Themenbereich Interkultureller Dialog umfassen:
- Wissenschaftliche Studien und Evaluationen, welche eine
wichtige Grundlage und einen Erkenntnisgewinn für die
Integrationsarbeit und den interkulturellen Dialog schaffen.
- Bildungs-
und Sensibilisierungsprojekte, durch welche der Austausch zwischen
verschiedenen Individuen und Gruppen gefördert und mögliche Vorurteile
und Barrieren abgebaut werden.
- Pilotprojekte, in welchen
neue Ansätze getestet und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Diese
fliessen in die Entwicklung von Instrumenten, in die wissenschaftliche
Arbeit und in die regionale, kantonale und nationale
Integrationspolitik ein.
- Erarbeitung von ‚Best-practices’
für Integrationsprojekte und für die Integrationspolitik, Beratung von
Behörden, Firmen und Organisationen der Zivilgesellschaft.
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Angebot
Interkulturelles Monitoring Diversity-Management in Unternehmen umsetzen
Workshops für Schulen
Spass haben und inerkulturelles Verständnis fördern
zum Beispiel:
Begegnung durch Bewegung
Soziale Integration im und durch den Sport
CRoNo
Eine Evaluation dreier Integrationsprojekte des Roten Kreuzes in Spanien
Interkultureller Dialog Türkei
Aufbau einer Kultur des Dialogs: Perspektiven für ein gemeinsames Handeln
Kontakt:
Niklaus Eggenberger
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+41 (0)32 344 30 53
Publikationen:
Islamischer Religionsunterricht im Schulhaus - Ein Projekt in Kriens und Ebikon
Elke-Nicole Kappus, 2003, 431KB
Le chameau dans la neige et autres récits de migration (Lausanne, 2007)
Xenophilia-Schweiz Das interkulturelle Spiel über dich und andere (Biel, 2005)
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