| Aus Anlass der Fussball-Europameisterschaft 2008 und im Rahmen des Europäischen Jahres des Interkulturellen Dialogs 2008 dient der Fussball als Lernanlass und Lerninhalt zu Themen der interkulturellen Verständigung und des Fair Play.
Schulen in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein bereiten sich aktiv auf die EURO 2008 und die damit verbundene Gastgeberschaft vor. Sie übernehmen die Botschafterrolle für die 53 in der UEFA repräsentierten Länder, beschäftigen sich innerhalb wie ausserhalb des Unterrichts mit verschiedenen Aspekten des Interkulturellen Dialogs und spielen nach besonderen Fair Play Regeln selbst um die Europameisterschaft.
Projektziele
- Förderung von interkultureller Kompetenz durch die Projektarbeit im Schulalltag und den aktiven Austausch mit den 50 UEFA Nationen
- Förderung von Fair Play indem auf spielerische Art und Weise soziales und faires Miteinander erfahrbar wird.
- Nutzung der EURO 2008 für die flächendeckende Aktivierung von Kindern und Jugendlichen
- Indem sich Kinder und Jugendliche, Lehrer und Eltern nachhaltig mit Fair Play und internationaler Verständigung beschäftigen, hinterlässt die EUR0 2008 ein Vermächtnis, das weit über das Jahr 2008 hinaus wirk.
Projektablauf und -aktivitäten
Den teilnehmenden Schulen wird ein Land zugelost, mit dem sie sich im Rahmen ihrer Botschafterrolle ein Schuljahr lang beschäftigen. Selbst organisierte Fussballturniere und die überregionalen EUROSCHOOLS CUPS bereiten sie auf eine mögliche Teilnahme am internationalen Finalturnier vor. Alle 53 UEFA Nationen werden dort vertreten sein - von «Botschaftern» aus Österreich, Liechtenstein und der Schweiz und Schülern aus dem jeweiligen Land.
Die EUROSCHOOLS CUPS und die Finalrunde finden parallel zur EURO 2008 voraussichtlich in allen 8 Ausrichterstädten statt. Die Teams setzen sich aus Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren zusammen.
Der interkulturelle Dialog ist – passend zum gleichnamigen Europäischen Jahr 2008 – das inhaltliche Schwerpunktthema, mit dem sich die teilnehmenden Schulen während der Wahrnehmung ihrer Botschafterrolle im weiteren Sinne auseinandersetzen werden. Die Schulen sind insbesondere aufgefordert, mindestens einen Thementag zur Präsentation «ihres» Landes und der inhaltlichen Arbeit an der Schule durchzuführen.
Die an den Turnieren eingesetzte fussballerische Spielform «Fair Play Football» (gemischte Teams, keine Schiedsrichter, Fair Play Punkte) lässt sich zudem inhaltlich sehr gut mit dem thematischen Schwerpunkt verknüpfen.
Zielgruppe(n)
Schulen in der Schweiz,
Liechtenstein und Österreich mit Schülerinnen und Schülern im Alter von
12 bis 15 Jahren und Schulen in den andern 50 UEFA-Mitgliedsländern.
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Partner
streetfootballworld (sfw)
FairPlay / Vienna Institute for Development (vidc)
Website EUROSCHOOLS 2008
Kontakt
Katharina Haab
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+41 (0)32 344 30 54
Publikationen
Euro08 zu Gast in den Schulen
Bildung Schweiz, 5 / 2007 (pdf, 439KB)
Schüler werden Botschafter
Freiburger Nachrichten 10.5.2007 (pdf, 1.3MB)
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