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"Aids-Waisen" im südlichen Afrika
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"Aids-Waisen" im südlichen Afrika

Rebuilding Confidence - Entwicklung eines Minimalprogramms zur psychosozialen Unterstützung von AIDS-Waisen im südlichen Afrika

Zeitraum: November 2006 - Dezember 2010
Status: laufend
Region:
südliches Afrika
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In diesem Forschungsprojekt werden verschiedene Interventionen zur Unterstützung von „AIDS-Waisen“ im südlichen Afrika wissenschaftlich untersucht. Ziel ist es, die wesentlichen Faktoren für ein erfolgreiches psychosoziales Minimalprogramm zu bestimmen. Daraus soll ein möglichst effektiver „best practice“-Ansatz entwickelt werden, der den Bedürfnissen der betroffenen Kinder gerecht wird. In der ersten Forschungsphase konnten die wichtigsten Schwierigkeiten, Risiko- und Schutzfaktoren der betroffenen Kinder identifiziert werden, die ein erfolgreiches Programm berücksichtigen muss. Zudem liessen sich Erkenntnisse für die Umsetzung der Interventionen gewinnen und erste Trends zu deren Wirkung feststellen. Es zeigte sich, dass einige der untersuchten Interventionen mehr Zeit benötigen dürften, um die erwünschten Ergebnisse zu erzielen. Eine zweite Projektphase wurde daher eingeleitet.

In den letzten Jahren haben im subsaharischen Afrika nach Schätzungen von UNAIDS 14 Millionen Kinder und Jugendliche ihre Eltern durch AIDS verloren und in einigen ländlichen Regionen sind gar ein Drittel aller Minderjährigen von Verwaisung betroffen. Die Erkrankung und der Verlust ihrer Eltern für die Betroffenen geht nicht selten einher mit materieller Not, sozialem Abstieg sowie Stigmatisierung und kann im schlimmsten Fall eine psychische Traumatisierung zur Folge haben. Zudem sind „AIDS-Waisen“ vermehrtem Missbrauch ausgesetzt und tragen ein erhöhtes Risiko einer HIV-Infektion. Die „AIDS-Waisen“-Problematik hat für die betroffenen Länder gravierende soziale Folgen und bedroht nicht zuletzt auch deren politische Stabilität.
Vor diesem Hintergrund sind eine Vielzahl an Interventionsprogrammen initiiert worden, deren Wirksamkeit jedoch selten wissenschaftlich überprüft wurde. Dieses Forschungsprojekt will nun wesentliche Elemente eines erfolgreichen Programms bestimmen, welches das Wohlbefinden und Coping der Kinder verbessert. In Zusammenarbeit mit REPSSI sollen die Erkenntnisse wieder in die untersuchten Programme zurückfliessen und weiteren interessierten Organisationen zugänglich gemacht werden.

Projektziele

  • Identifizieren besonderer Risiken von „AIDS-Waisen“ im Vergleich zu anderen Kindern
  • Identifizieren besonderer Risiken von „AIDS-Waisen“ im Vergleich zu anderen Kindern
  • Überprüfen der Wirksamkeit verschiedener psychosozialer Interventionen zur Unterstützung von „AIDS-Waisen“ und anderen vulnerablen Kindern
  • Erarbeiten der Evidenzgrundlagen für die Entwicklung eines nachhaltigen und kosteneffektiven Ansatzes zur Verbesserung des psychosozialen Wohlbefindens und Copings von „AIDS-Waisen“ und anderen vulnerablen Kindern
  • Wissenstransfer in Zusammenarbeit mit REPSSI
  • Capacity-building für lokales Forschungsteam und Implementierungspartner


Zielgruppe

REPSSI und afrikanische Kinderhilfswerke, indirekt auch AIDS-Waisen

Partner

Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung

REPSSI

Links

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Kontakt

Adrian Gschwend
Projektleiter
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+41 (0)32 344 30 51



 
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