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Seit 2005 bietet die SAD für Schulen der Sek I und Sek II Workshops zu Themen des interkulturellen Zusammenlebens an. Die Jugendlichen lernen dabei, konstruktiv mit Differenzen und Vorurteilen umzugehen und werden für Fragen rund um Integration und Migration sensibilisiert.
In der heutigen, durch Globalisierung und Migration geprägten Welt ist der Kontakt zu Personen mit uns fremden und ungewohnten Traditionen, Werten und Glaubensformen unvermeidlich und alltäglich. Damit das Zusammentreffen von Menschen mit unterschiedlichen Sicht- und Verhaltensweisen nicht zu Spannungen führt, ist es wichtig, die Dialogfähigkeit und die interkulturelle Kompetenz in der Gesellschaft zu fördern und gemeinsam Lösungsstrategien zu erarbeiten.
Diese Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit stellt eine wichtige Aufgabe der öffentlichen Schulen dar, welche die Lehrerschaft mit neuen Herausforderungen und Erwartungen konfrontiert. Ein erfahrenes Team der SAD im Bereich der interkulturellen Pädagogik bietet deshalb Workshops für Schulen (Sekundar- und Realschule, Gymnasium, DMS etc.) an, welche als verschiedene, frei kombinierbare Module durchgeführt werden können.
Ablauf
Die Themenschwerpunkte (Migration, Rassismus, interkulturelle Kommunikation, Umgang mit Differenzen und Vorurteilen, u.a.m.) des Workshops werden im Gespräch mit den Lehrpersonen oder Schulverantwortlichen je nach Bedarf und Interesse abgesprochen. Zum Ablauf eines Workshops gehören kurze theoretische Inputs, Rollenspiele, Gruppenarbeiten, Übungen, sowie reflektierende Gruppengespräche. Neben der Vermittlung wichtiger Informationen zu den behandelten Themen, werden die Teilnehmenden mit ihren eigenen Vorurteilen und daraus resultierendem Verhalten konfrontiert, sowie für konstruktive und differenzierte Denk- und Verhaltensweisen sensibilisiert.
Der Workshop kann als Einführung und Input für länger andauernde Projekte oder Projektwochen oder als in sich abgeschlossene Schulung abgehalten werden.
Ziele
- Die Teilnehmenden eignen sich relevantes Wissen zu Themen wie Migration, Integration, Diskriminierung, Vorurteile, Rassismus, u.a.m. an.
- Die Teilnehmenden werden mit dem eigenen Verhalten gegenüber 'Fremdem' und 'Fremden' konfrontiert und für andere Verhaltens- und Denkmuster sensibilisiert.
- In Rollenspielen sammeln die Teilnehmenden persönliche Erfahrungen in Bezug auf Ausschluss, Vorurteile und Diskriminierung.
- Den Teilnehmenden werden Instrumente zum konstruktiven Umgang mit Differenzen, Vorurteilen und Rassismus vermittelt, welche sie in praktischen Übungen anwenden können.
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Zielpublikum
Die Workshops richten sich an
Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren in allen verschiedenen Schultypen
(Real-, Sekundarschule, Gymnasium, DMS, etc.). Sie können aber auch in
Jugendzentren und anderen Strukturen durchgeführt werden.
Flyer Workshop Interkulturelles Verständnis (pdf, 62KB)
Kontakt
Dr. Niklaus Eggenberger-Argote
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+41 (0)32 344 30 53
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