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27. 10. 2009 |
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Neues Projekt: Anomie & Insurgency
Das Forschungsprojekt „Anomie & Insurgency“ widmet sich den potentiellen Zusammenhängen zwischen Normlosigkeit und individueller Desorientierung (Anomie) in Zeiten raschen gesellschaftlichen Wandels und gewalttätigen Aufbegehrens gegen eine etablierte Regierung (Insurgency). Basierend auf einer empirischen Feldforschung in Nigeria, wo sich Gewalt in diversen Formen manifestiert, soll ein Beitrag zur frühzeitigen Erkennung von risikobehafteten gesellschaftlichen Entwicklungen und damit zur Entwicklung präventiver Strategien gegen gewalttätige innergesellschaftliche Konflikte geleistet werden.
Die bisherige Datenlage sowie wissenschaftliche Theorien berechtigen zur Annahme, dass Anomie möglicherweise eine Ursache der gewalttätigen Ausschreitungen in Nigeria ist. Die Studie der SAD geht dabei davon aus, dass anomische Zustände allein noch nicht zu Insurgency führen, jedoch Umstände zu etablieren helfen, aufgrund derer Schlüsselereignisse politische Gewalt auszulösen vermögen.
Weitere Informationen zum Projekt
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